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Zschöpel im Altenburger Land/Ostthüringen

Presseschau

Schrottimmobilien verschwinden in Ponitz (6.3.2015)

Der Gemeinderat gibt grünes Licht für den Neubau von Eigenheimen. Damit verschwinden auch leer stehende Bauernhöfe, die der Region inzwischen nicht mehr gut zu Gesicht stehen.
Auch in Ponitz zeigt sich, dass immer weniger Menschen in der Gemeinde leben. Doch hier ist das Bild längst nicht so trüb wie andernorts. Ponitz profitiert von seiner Lage. Die Landesgrenze ist nah und auf der sächsischen Seite hat sich die namhafte Industrie versammelt. Hinzu kommt eine Autobahn um die Ecke und ein S-Bahn-Halt mitten im Dorf, der eine rasche Anbindung an Leipzig ermöglicht. All das seien Gründe, aus denen Ponitz zum attraktiven Wohnort geworden ist, sagt der Ponitzer Bürgermeister Marcel Greunke (CDU). Die gemeindeeigenen Wohnungen sind längst alle vermietet und nun geht es zusehends auch leer stehenden Bauernhöfen an den Kragen. Der Gemeinderat gab grünes Licht für Baugenehmigungen und sorgte damit dafür, dass Schrottimmobilien verschwinden. So ist von einem Zwei-Seit-Hof in Grünberg inzwischen nicht mehr viel übrig - außer ein Berg von Schutt. Aber warum wartet die Gemeinde auf solvente Käufer statt selbst abzureißen? Weil das Geld kostet. Zunächst gelte es, die Pflichtaufgaben zu erfüllen, sagt der Bürgermeister im OTZ-Gespräch. Die Beseitigung von Schrottimmobilien gehört nicht dazu. Diese verschlingt je nach Größe einige tausend Euro - Geld, das die Gemeinde für anderes dringend gebrauchen kann. "Außerdem übersteigt das unsere Leistungsfähigkeit", so Marcel Greunke weiter. Daher ist er froh, dass auch im Ortsteil Zschöpel ein leer stehender Bauernhof verschwand und hier jetzt ein neues Eigenheim entsteht. Damit verschwindet auch ein Feuerlöschteich, der bis in die 1980er Jahre genutzt wurde. Ein anderes Beispiel ist der Bau im Mühlenweg. Hier ist eine Halle abgerissen, die nicht mehr genutzt wurde. Auch das trage zur Verschönerung der Gemeinde bei. "Wir sind immer froh wenn sich jemand findet, der sich der alten Höfe annimmt", sagt Marcel Greunke. So werde schließlich die Gemeinde schöner. Oft ist aber auch nur ein Abriss möglich, wenn eine Sanierung zu teuer ist. Und es sorge dafür, "dass wir zukunftsfähig sind". OTZ

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Ponitz startet durch mit Förderbescheid (19.12.2014)

Die Gemeinde Ponitz hält jetzt die erste Zusage über Geld in den Händen, um den Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe 2013 endlich anzuschieben. Der Kampf darum ist jedoch noch nicht zu Ende.
Ponitz jetzt durchstarten. Mit diesem Geld aus dem Aufbauhilfeprogramm zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden nach den Hochwassern 2013 können drei Brücken im Gemeindegebiet neu gebaut werden. Die Pleißenbrücke in Merlach, die Brücke über den Schilfgraben in Zschöpel und die Brücke über den Löpitzbach in Grünberg. Alle drei Bauwerke waren nach den Katastrophen im vergangenen Jahr nach gründlicher Prüfung mit einer Vier als Zustandsbenotung versehen worden. "Eigentlich hätten wir sie sperren müssen bei dieser Beurteilung und wir haben nicht selten darüber nachgedacht", so Bürgermeister Marcel Greunke (CDU). Aber die drei Brücken sind so wichtig für die jeweiligen Ortsteile, dass eine Sperrung nicht in Frage gekommen ist. Die Pleißenbrücke in Merlach beispielsweise ist die Verbindung nach Zschöpel. "Ohne die könnte man gar nicht von einem Ortsteil in den anderen kommen", so Greunke. Außerdem ist sie Bestandteil eines beliebten Radweges zwischen Gößnitz und Merlach. Mit 654"617 Euro ist sie auch der teuerste Brückenneubau, der im kommenden Jahr in Angriff genommen werden kann. Die Brücke über den Schilfgraben in Zschöpel ist die einzige Brücke in diesem Dorf. "Wohl die meisten Einwohner dort müssen sie passieren, sind sie im Ort unterwegs", berichtet der Bürgermeister. Für 185 731 Euro wird sie nun neu gebaut. Die Brücke über den Löpitzbach in Grünberg wiederum dient vor allem der Landwirtschaft und ihren Fahrzeugen. Auch sie komplettiert in Grünberg einen viel befahrenen Radweg. Jetzt kann sie für 223 046 Euro neu gebaut werden. Und Bürgermeister Greunke kann seine Freude darüber nicht verbergen, jetzt den Fördermittelbescheid für alle drei Ersatzneubauten in den Händen zu halten. "Es war so ein langer Weg bis hierher. Das Gefühl, es geschafft zu haben, ist ganz toll." Der gesamte Gemeinderat sei glücklich über diese vorweihnachtliche Gabe. Und dafür haben die Ponitzer einiges getan. Sie schoben die Planungen für diese drei Brücken so weit an, dass die Projekte für die Ersatzneubauten weitestgehend standen. Ohne zu wissen übrigens, ob die Förderung dafür tatsächlich gewährt wird und in welcher Höhe. "Jetzt sind wir glücklich, weil wir unsere Zusammenarbeit mit den beiden Planungsbüros endlich guten Gewissens auf eine feste Vertragsbasis stellen können", fügt Greunke hinzu. Für die Planungsleistungen war die Gemeinde zunächst in Vorkasse gegangen. Und sie hatte auch vorsorglich Geld in ihrem Haushalt verankert, wenn die Förderung für die Neubauten nicht zu 100 Prozent aus der Aufbauhilfe hätte bestritten werden können. Der Fördermittelbescheid ist ein Etappenerfolg. Denn jetzt geht die Verwaltungsarbeit erst so richtig los. Ehe der erste Bagger rollen kann in der Gemeinde, müssen wasserrechtliche Genehmigungen eingeholt und sämtliche Träger öffentlicher Belange angehört werden. Dabei kämpft die Gemeinde noch an weiteren Fronten, um die Hochwasserschäden aus dem Vorjahr endlich beseitigen zu können. Es brennt gleich an mehreren Stellen. Der Mühlgraben in Ponitz fließt nach dem Hochwasser auf der Hälfte der Strecke rückwärts in die Pleiße zurück. Das macht Probleme zum einen für die Qualität des Pleißewassers und zum anderen für die Anwohner dort. Und auch der Gehweg am Ponitzer Bahnhof hat eine Generalüberholung dringend nötig. Auch hier stand das Wasser im Dorf und spülte den etwas erhöhten Weg fast komplett aus. inzwischen neigt er sich schon leicht mit seinem Geländer gen Fahrbahn. "Wir dachten eigentlich, dass hier die Bahn die Regie übernimmt und sich um eine Sanierung des Fußweges kümmert", so Greunke. Doch warten die Ponitzer bis dato vergebens auf diese Initiative. "Jetzt werden wir versuchen, selbst Abhilfe zu schaffen, weil der Zustand inzwischen kaum noch tragbar ist", fügt der Bürgermeister hinzu. Und ebenso dringend muss ein weiteres Brückenbauwerk in Grünberg saniert werden. Das wurde auch arg mitgenommen beim Hochwasser und hier sei eine Förderung seitens des Landes bereits in Aussicht gestellt. "Ohne Hilfe vom Land werden wir all das auch nicht schaffen können", betont Greunke. OTZ

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Energiesparfüchse in Ponitz (3.4.2014)

Neue Kabel, neue Laternenmasten und neue LED-Leuchten kosten zwar einiges. Doch der Einsatz dient nicht nur der Verschönerung. Manches soll sich auch schnell wieder rentieren. Und dann wird da auch nur jeder zweite Mast aufgestellt.
Nur der aufmerksame Betrachter kann in Merlach, Zschöpel und Grünberg, drei Ortsteilen von Ponitz, den Unterschied zwischen Alt und Neu noch sehen. Die alten Holz- oder auch Betonmasten für ebenso alte Straßenlampen sind verschwunden. Nur vereinzelt sind sie am Straßenrand zu finden und harren des Abtransportes. Dafür glitzern neue verzinkte Masten in steter Reihenfolge in der hellen Frühlingssonne. Was in Merlach aber noch geschah, liegt unter der Erde. Die alten Freilandkabel sind eingezogen. Letzte Restarbeiten liegen zwar noch an, aber die Demontage sei weitestgehend erledigt, freut sich Bürgermeister Marcel Greunke (CDU) über den schöneren Anblick des Dorfes. 1500 Meter Niederspannungskabel wurden in die Erde gelegt, 600 Meter Hausanschlusskabel mit 26 Hausanschlüssen hat der Energieversorger envia Mitteldeutsche Energie AG in Merlach fertiggestellt. Auch die neue Netzstation, Ersatz für die alte schon abgetragene, steht wie auf einem Podest. Der Bauherr enviaM habe hier gleich vorsorglich gebaut, sagt Greunke. An dieser Stelle sei im vergangenen Jahr das Wasser der Pleiße gefährlich weit ins Dorf gekommen, zeigt er auf das nebenstehende Haus, das beim Junihochwasser abgesoffen sei. Die kompakte Station steht nun drei Stufen hoch wie auf einem Thron. "So hoch sollte die Flut nicht mehr kommen", meint Greunke. 145 000 Euro hat Energieversorger enviaM die Bauleistung gekostet, inklusive der Verkabelung der Straßenbeleuchtung. Die Gemeinde hat 30 000 Euro in die Hand genommen und 14 Beleuchtungsmasten in Merlach, sechs Laternen in Zschöpel und zwei in Grünberg aufstellen lassen - mit modernen neuen Lampen. Zweckleuchten, nennen sie sich. Dabei habe man gleich deutlich gespart sagt Greunke. Nicht etwa jede zweite Laterne auszuschalten, ist die Devise in Ponitz. "Wir haben die jeweils Zweite gar nicht erst gebaut", erklärt er. Im Nachgang könne man immer die Mast-Abstände verkürzen. Aber da müsste die Geldsituation im Dorf schon üppig sein, schränkt er ein. In Ponitz ist, wie andernorts auch, das Sparen angesagt. Der Auftrag für die neue Straßenbeleuchtung in Merlach sei schon im letzten Jahr ergangen. In einem Atemzug sollte Zschöpel mitziehen und die im Jahre 2012 gebaute neue Anlage in Grünberg sollte nun auch mit den noch fehlenden Lampen und Masten versorgt werden. Insgesamt 280 Straßenlaternen hat die Gemeinde Ponitz, 200 sind neueren Datums. In diesem Jahr sollen sie auf die energiesparenden LED Leuchtmittel umgestellt werden. Dafür habe die enviaM auch noch 2000 Euro gesponsert, ist Greunke froh. Aber Dank des Verkaufs eines Teils der Aktien an der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT) war das Geld nicht so knapp wie sonst und der Gemeinderat von Ponitz konnte 17"000 Euro für den Wechsel zur Verfügung stellen. "Und dadurch, dass wir nur die Leuchtmittel auswechseln, sparen wir auch schon. Das koste pro Leuchtmittel nur 100 Euro, statt 700 Euro, rechnet Greunke vor. OTZ
 
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Zwei Ehrenamtliche aus dem Altenburger Land geehrt (15.11.2013)

Auf diese Mänenr ist Verlass: Berndt Apel aus Podelwitz und Wolfgang Erler aus Zschöpel für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.
aus Podelwitz und Wolfgang Erler aus Zschöpel sind jetzt von der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt worden. Die beiden Männer waren zwei von insgesamt 75 Thüringern, die ihre Auszeichnung im Erfurter Kaisersaal entgegennahmen. Berndt Apel ist Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Altenburger Land, Schatzmeister im Verein Altenburger Bauernhöfe und sehr aktiv in der Arbeitsgruppe Leader+ und im Förderverein "Feal". Ihm liegt sehr viel an der Gestaltung im ländlichen Raum. So ist es sein Verdienst, dass die Bockwindmühle in Hartha jetzt wieder den Wind einfängt oder mehrere Vierseithöfe im neuen Glanz dastehen. Mit dem Verein Altenburger Bauernhöfe ist Bernd Apel auf vielen Festen vertreten, wobei das Mühlenbrot der Renner bei den Gästen ist. Zu seinem Ehrenamt gehören ebenso die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Arbeitsagentur Altenburg und seine Tätigkeit im Nobitzer Gemeinderat. Wolfgang Erler ist seit vielen Jahren im Gemeinderat Ponitz und als Zweiter Beigeordneter aktiv. Er fühlt sich seiner Gemeinde Ponitz heimatlich verbunden. Im Heimatverein ist er als Trachtenträger für den Altenburger Malcher bekannt, was sich von dem damals häufigsten Namen der Altenburger Bauern Melchior ableitet. Er investiert viel Zeit in die Vereinsförderung und ist bemüht, vor allem auch die Jugend für die Vereine zu begeistern. Besonders am Herzen liegt ihm der Erhalt des Ponitzer Schlosses, dafür übernahm er die Patenschaft für eine Treppenstufe. Doch damit nicht genug, auch die Freiwillige Feuerwehr Ponitz/Grünberg kann sich seit 50 Jahren auf Herrn Erler verlassen. OTZ

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Hexenbrennen in Zschöpel (25.4.2013)

Bereits zum elften Mal wird zum Hexenbrennen nach Zschöpel eingeladen. Los geht´s am Dienstag, 30. April, ab 18 Uhr, im Zschöpeler Windparkstadion. Der Eintritt ist frei.
Auch in diesem Jahr wird die Coverband "Rock-Nation" mit von der Partie sein. Nach der tollen Stimmung im letzten Jahr, freuen sich die Jungs aus Plauen darauf, den Zschöpeler Berg wieder zu rocken. In den Pausen sorgt die Disco für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung. Hexenverbrennung und Walpurgisfeuer sind die Höhepunkte des Abends.
Vor einem Jahr feierte Zschöpel das 10. Zschöpeler Hexenbrennen. Zu diesem "Geburtstag" gab es übrigens erstmals Fassbier, das aus eigens für das Jubiläum angefertigten Biergläsern ausgeschenkt wurde.
Köstlicher Mutzbraten ergänzten das übliche Angebot vom Grill und die räumliche Platzaufteilung im Windparkstadion wurde neu gestaltet. Und auch in diesem Jahr ist für das leibliche Wohl gesorgt. OTZ


Verein Mali Bakoydio hilft aktuell im Norden Malis (27.3.2013)

Humanitäre Hilfe für Westafrika : Der Ponitzer Verein Mali Bakoydio hilft aktuell im Norden Malis als eine der ersten Organisationen mit Lebensmitteln und Medikamenten. Der Schwerpunkt liegt auf Bau und Entwicklung des Projektes Kinderzentrum Goundam.
Das Engagement von "Mali Bakoydio" Verein zur Förderung der Entwicklung im Norden Malis gilt einem Kinderzentrum, das in der Kleinstadt Goundam aufgebaut wird. In einer der ärmsten Regionen Malis, in der das Einkommen einer Familie bei 1,50 Euro pro Tag liege. "Für uns ist das unvorstellbar", sagt Matthias Friese. Der Geschichtslehrer an der Regelschule Gößnitz und seine Familie engagieren sich seit Jahren im kleinen Verein. Zum einen dafür, dass das Kinderzentrum aufgebaut wird, dass Lehrer und Schulmaterialien für die Mädchen und Jungen dort bezahlt werden können. Zum anderen stemmt "Mali Bakoydio" auch aktuell humanitäre Unterstützung für den Norden Malis. Eine Region, aus der die islamistischen Gruppen erst Anfang dieses Jahres abgezogen sind. "Die Menschen dort", so erzählt Friese, "können sich nun wieder frei auf den Straßen bewegen. Allerdings ist die Infrastruktur total zerstört." Was der Ponitzer Verein jetzt zum Anlass nimmt, als erste Organisation direkt sofortige humanitäre Unterstützung zu leisten. "Unsere lokale Partnerorganisation Amade Pelcode hatte besonders das Bedürfnis nach medizinischer Versorgung geäußert", berichtet Matthias Friese. Weshalb der Verein bereits Ende Januar Medikamente im Wert von rund 300 Euro nach Goundam schicken konnte, die dort vom örtlichen Gesundheitszentrum verteilt werden. Außerdem wurde an die 50 Kinder des "Kinderzentrums Goundam", um das sich die Hilfsorganisation kümmert, jeweils 24,5 Kilogramm Reis verteilt. "Dies war bereits die dritte Nahrungsmittelspende, die wir seit der Krise leisteten", sagt Friese nicht ohne Stolz. Im Zuge der Medikamentenlieferung gelang es den Freunden Malis außerdem, einen vergünstigten Tarif zur allgemeinen medizinischen Versorgung der 50 Kinder auszuhandeln. "Somit kann eine weitere Komponente unserer Vorhaben innerhalb des Projektes Kinderzentrum Goundam gewährleistet werden. Jetzt hoffen wir, dass der Schulbetrieb bald wieder aufgenommen werden kann." "Mali Bakoydio" wurde erst 2010 gegründet und gehört damit zu den jüngeren Vereinen in der Gößnitzer Region. Dennoch gelang den 16 Vereinsmitgliedern und vielen Sympathisanten des Projektes schon einiges. Dazu gehört das Sammeln von Spenden für das Kinderzentrum Goundam, aber auch die Kontaktpflege und der Erfahrungsaustausch hierzulande, um Vereinsziele und -arbeit bekannt zu machen. Dabei hilft das schon recht dicht geknüpfte Netz zu anderen Vereinen hier und Hilfsorganisationen vor Ort.
Mit den Zschöpeler Heimatfreunden, den Mitgliedern des Renaissanceschlosses Ponitz beispielsweise pflegen die Freunde Malis ebenso enge Kontakte, wie zum Hilfsverein "Lilli" e. V., der in Gößnitz ansässig ist und ebenfalls für Projekte in Afrika deutschlandweit unterwegs ist. Klar ist Matthias Friese und seinen Vereinsmitgliedern indes, dass die Region in Westafrika, am Mittellauf des Nigers, die Krise noch lange nicht überwunden hat. "Und die Hauptleidtragende ist dabei die nordmalische Bevölkerung", so der Zschöpeler. Weshalb "Mali Bakoydio" nach wie vor um Spenden wirbt. "Mit einer Spende an unseren Verein kann jeder die nordmalische Bevölkerung direkt unterstützen. Alle Spenden werden zu 100 Prozent an die Menschen vor Ort weitergeleitet", versichert Friese. Kontakt und Infos zur Vereinsarbeit gibt es unter www.bakoydio.de.
 
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Rund 10.000 Euro Schaden bei Diebstahl in Ponitz angerichtet (6.9.2012)

Schaden von ca. 10.000 Euro richteten unbekannte Diebe in der Nacht zum Donnerstag in Ponitz an. Sie entwendeten vom Windpark Zschöpel, in der Nähe von Ponitz, das Schaltwerk einer Arbeitsbühne und beschädigten zudem den Anhänger der Arbeitsbühne. Zeugen die Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Altenburg zu melden, Tel: 03447-4710. OTZ

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Radfahrer nach Unfall in Zschöpel lebensbedrohlich verletzt (24.8.2012)

Beim frontalen Zusammenstoß mit einem Kleintransporter in Zschöpel im Altenburger Land hat sich ein 71-jähriger Radfahrer am Donnerstag, gegen 14:50 Uhr, lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen. Ein 71-jähriger Radfahrer war am Donnerstagnachmittag in Zschöpel, einem Ortsteil von Ponitz, in der Nitzschkaer Straße unterwegs. Dabei stieß er aus noch ungeklärter Ursache frontal gegen einen entgegen kommenden Kleintransporter Fiat, der von einem 24-Jährigen gefahren wurde. Der Radfahrer wurde durch die Luft geschleudert und kam hinter einer zwei Meter hohen Hecke zum Liegen. Der 71-Jährige wurde schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Zwickau geflogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Es entstand Sachschaden von ca. 1.000 Euro. OTZ

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Beschilderung der Brücke im Altenburger Land ist wirklich falsch (21.5.2012)

Licht im Schilderwald: Vor einer Woche berichteten wir von den Verkehrszeichen an einer engen Brücke in Ponitz (Altenburger Land). Dekra-Experte Andreas Trabert lobte einen Leser, der auf eine falsche Beschilderung aufmerksam gemacht hatte. Doch viele Anrufer in der Redaktion reklamierten, die Beschilderung sei doch richtig. Zur Erinnerung: An der Brücke zwischen den Ortsteilen Merlach und Zschöpel stand aus beiden Fahrtrichtungen zweimal das gleiche Verkehrszeichen 208: das runde Schild mit rotem und schwarzem Pfeil. Es besagt, dass der Autofahrer dem Gegenverkehr Vorrang einräumen muss. Eines der beiden Schilder indes war einfach auf den Kopf gedreht, sodass der schwarze Pfeil in Fahrtrichtung zeigte. Dies bedeute dem Fahrer, dass er Vorrang habe, meinten einige Leser mit Bezug auf die Fahrschule zu berichten. "Laut heutiger Straßenverkehrsordnung muss die Brücke aber anders beschildert sein", sagt Verkehrsexperte Trabert. Demnach sei für die Seite, die Vorrang genießen soll, ein blaues, viereckiges Schild mit den Pfeilen notwendig. Das Verkehrsschild 308 gehört zur Gattung der Vorrangzeichen und existiert nicht erst seit der Wiedervereinigung. Einfach das andere Verkehrsschild auf den Kopf zu drehen, gelte nicht. Die Verwendung sei nur in der vorgesehenen Ausrichtung erlaubt. OTZ

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Zwischen Merlach und Zschöpel darf keiner zuerst fahren (13.5.2012)

Licht im Schilderwald: Ein falsches Verkehrszeichen an der schmalen Pleiße-Brücke in Ponitz verwirrt die Autofahrer. Unserem Leser Rainer Jahn ist eine kuriose Beschilderung im Ort Ponitz (Altenburger Land) aufgefallen der heutige Fall in der Serie Licht im Schilderwald. Die beiden Ponitzer Ortsteile Merlach und Zschöpel sind miteinander durch eine schmale Brücke über die Pleiße verbunden. Nach der derzeitigen Beschilderung könnte folgende Situation eintreten: Nahezu gleichzeitig nähern sich zwei Autos der Brücke. Beide Fahrer halten an, keiner mag so recht den Anfang machen und weiterfahren. Wie so oft, entscheiden sich beide im gleichen Moment, die Brücke zu befahren. Sie treffen sich in der Mitte der Brücke, einer muss rückwärts rangieren. Doch warum? Von beiden Seiten weist das Verkehrszeichen Vorrang gewähren darauf hin, dass der jeweils von der anderen Seite kommende Autofahrer Vorrang hat nur ist das Schild auf der einen Seite auf den Kopf gestellt. "Müsste hier nicht richtigerweise das Zeichen Vorrang vor dem Gegenverkehr stehen?", fragt Rainer Jahn." "Der OTZ-Leser hat gut aufgepasst", lobt ihn unser Experte Andreas Trabert, Leiter der Dekra-Niederlassung Jena. In der Tat sei das falsche Verkehrszeichen an der Brücke angebracht. "Auf einer der beiden Seiten müsse ein Tausch erfolgen. Welche Richtung Vorrang haben sollte, vermag ich aber nicht zu beurteilen. Das muss vor Ort entschieden werden", sagt Trabert. Dass die Straßenverkehrsbehörde die Schilder bewusst falsch einsetzte, um eine besondere Aufmerksamkeit der Autofahrer zu erregen, glaubt der Experte nicht. "Eine Vorzugsrichtung muss bekannt sein, sonst müssten ja beide Autofahrer warten." OTZ

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Hilfe von Freunden (9.7.2011)

Ponitzer Verein Mali Bakoydio unterstützt Kinderzentrum in Malis Kleinstadt Goundam. Matthias Friese und dessen Familie engagieren sich für ein Projekt, das Menschen in 8000 Kilometer Entfernung selbst aufbauen. Ponitz. "Mali Bakoydio" ein ungewöhnlicher Name für einen Verein und schwer zu sprechen sei er auch, sagt Matthias Friese und schmunzelt. Dabei sei die Übersetzung das Einfachste von der Welt: Mali Bakoydio heißt Freunde Malis. Allerdings, so räumt der 51-Jährige aus Zschöpel ein, wisse kaum jemand, wo Mali liegt. In Westafrika am Mittellauf des Nigers, klärt er auf. Das Engagement von Friese aber gilt der Kleinstadt Goundam in der wohl ärmsten Region Malis. Das Einkommen einer Familie dort liege bei 1,50 Euro pro Tag. "Unvorstellbar für uns", meint Friese. Und diese Armut sei ohne Hoffnung, wenn Kinder auf der Straße leben, Eltern kein Geld für die staatliche Schule haben. Der Lehrer empfindet diese Not als Hilferuf. Deshalb engagiere er sich für Alternativen, die den Kindern eine dauerhafte Betreuung in hygienischer und sicherer Umgebung bieten können. Nur so seien sie in der Lage, ihr Leben selbst zu ändern. Auf die Fahnen geschrieben hat sich der Verein, der sich im Februar 2010 mit Sitz in Ponitz gründete, ein Kinderzentrum, das die Menschen dort selbst aufbauen. Seit März wird in Goundam gebaut. Die Lehmziegel seien selbst hergestellt und in der Sonne getrocknet. "Jetzt ist das Dach auf dem Rohbau", freut sich Friese. Wichtig, da die Regenzeit beginnt. Dass Friese als Geschichtslehrer an der Regelschule Gößnitz das Interesse für andere Völker, ihr Woher und Wohin im Blut liegt, ist nicht überraschend. Dennoch. Wie kommt ein Zschöpeler dazu, sich für Menschen einzusetzen, die 8000 Kilometer entfernt leben? "Durch seine Kinder", sagt Friese und berichtet, dass der 27-jährige Sohn Marcus, der Geographie und Afrikanistik studierte, selbst vor fünf Jahren mit einem Baumschulprojekt vor Ort war. Durch diesen, auch persönlichen Kontakt sei die Idee für ein Kinderzentrum entstanden. Dass Marcus dort inzwischen eine zweite Heimat fand, sei ein großer Vorteil. Die Gelder, die die 16 Mitglieder und andere Sympathisanten zusammenbringen, fließen zu 100 Prozent in die Region, betont Friese in der Gewissheit, dass gerade dies nicht selbstverständlich ist. Ein Spendensiegel habe der Verein zwar noch nicht, dafür seien bislang zu wenige Aktivitäten gelaufen. Bis heute wurden von Spenden eine Lehrkraft beziehungsweise ein Betreuer monatlich bezahlt, berichtet Friese. Auch Teile der Ausstattung und des Lehrmaterials wurden finanziert und seit März fließt Geld in den Neubau des Kinderzentrums mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Mit Beginn der Trockenzeit stand noch die Reparatur am Grasmattenzelt an, den der seit August 10 gemeinnützige Verein unterstützte. Rund 13 000 Euro müssen für das Zentrum zusammengebracht werden, da habe man sich riesig gefreut als Annegret Stötzel aus Heukewalde über 1200 Euro brachte Spenden statt Geburtstagsgeschenke. Friese selbst sei weniger zum Spendensammeln unterwegs, will die Menschen hierzulande sensibilisieren. Dass er da vielen Vorurteilen begegnet, sei klar. Der Verein, zu dem auch Tochter Julia und Frau Steffi gehören, wirke nicht nur in der Region, sondern bis nach Hamburg hinauf. Dass sich der normale Mensch im Altenburger Land angesichts vieler Hilfsvereine für Afrika nicht auskennen kann, weiß Friese. Doch es ist ein großer Kontinent, der viele Probleme hat. Man tausche sich aus, sagt er. Tipps unter Helfern seien wichtig, um Hilfe zu denen zu bringen, die sie wirklich brauchen. OTZ

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Link zu Mali Bakoydio e.V.

Entwicklungshilfe-Verein aus Zschöpel unterstützt Projekte in Mali (2.9.2010)

Mit Julia und Marcus Friese leben in Zschöpel zwei engagierte junge Menschen, die nicht nur über ihren Gartenzaun schauen, sondern sich für die Ärmsten in Afrika engagieren. im Februar dieses Jahres den Verein Mali Bakoydio gegründet. Im eher unscheinbaren Ponitzer Ortsteil Zschöpel geht es gar nicht so beschaulich zu, wie man vermuten könnte. Hier gibt es mit Julia und Marcus Friese zwei engagierte junge Menschen, die nicht nur über ihren Gartenzaun schauen, sondern sich für die Ärmsten in Afrika engagieren. Sie haben im Februar dieses Jahres den Verein Mali Bakoydio gegründet. Er setzt sich für die Entwicklung im Norden Malis ein. "Die Welt rückt zusammen. Jeden Tag erreichen uns Nachrichten aus aller Welt. Die Kontinente sind auf vielfältige Art immer dichter miteinander verwoben. Schon deshalb kann uns das Schicksal unserer Nachbarn nicht egal sein", erklärt Julia Friese. " Afrika ist der ärmste Kontinent der Erde. Die Gründe dafür sind vielfältig", erklärt Marcus Friese. Sie lägen in historischen, ökologischen, strukturellen und politischen Gegebenheiten. Für Marcus Friese sind diese Gegebenheiten aber nicht unveränderlich. Viele Afrikaner würden sehen, dass sich ihre Länder nur entwickeln können, wenn sie selbst die Initiative ergreifen, anpacken statt wegzuschauen und abzuwarten. "An diesem Punkt möchte unser Verein ansetzen: Wir unterstützen lokale Initiativen finanziell und in fachlichen Fragen; Projekte, die vor Ort wirklich gebraucht und gewünscht werden. Um unsere Energie zu konzentrieren, beschränken wir uns dabei auf eine Region: Nordmali die Region am Nigerknie", erläutert der junge Mann. Die Leitlinie ihrer Arbeit ist Transparenz. "Alle, die unsere Arbeit unterstützen, haben ein Recht darauf zu erfahren, was mit ihren Geldern geworden ist. Um möglichst viele Leute zu erreichen, nutzen wir verschiedene Kommunikationswege: Neben unserer Homepage sind wir auf lokalen Veranstaltungen wie Dorffesten präsent, halten Vorträge und vor allem sind uns persönliche Kontakte wichtig", fährt er fort. Bislang zählt der noch junge Verein zwölf Mitglieder. Weitere Mitstreiter aus der Region und der persönliche Kontakt zu ihnen werden gesucht. So könne man auch unkompliziert Aktionen organisieren oder Info-Stände aufbauen, meint Marcus Friese. Immer das "große Ganze" im Blick, sind sie mit ihrem Verein vor allem lokal aktiv sowohl in ihrer Heimatregion, dem Altenburger Land, als auch in ihrer Partnerregion im afrikanischen Mali. "Damit erhöhen wir nicht nur die Effizienz unserer Arbeit, sondern wollen Vertrauen durch Identifikation und Langlebigkeit aufbauen", erklärt der Vereinsgründer. Marcus Friese im OTZ-Redaktionsgespräch ein. Schließlich stehen sie mit anderen regionalen Vereinen in Saara oder auch Altenburg nicht nur Kontakt, sondern tauschen ihre Erfahrungen aus. Jeder habe andere Projekte, für Marcus und Julia käme es aber auf das Wie? an. Die beiden Mittzwanziger sind Studenten und haben durch langjährige, enge Kontakte und persönliche Aufenthalte viel über die Probleme in der westafrikanischen Region erfahren. Beide waren nicht nur mehrmals in Mali, sondern haben über Monate afrikanisches Leben mitgelebt. Daraus erwuchs letztlich der Wunsch, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten. So setzten sie sich speziell für das Kinderzentrum im Goundam, einer Kleinstadt in Mali, ein. Auf Initiative der Bevölkerung und der malischen Organisation Amade Pelcode, die nicht der Regierung unterstellt sei, wurde ein Zentrum für Waisen und Kinder extrem armer Familien geschaffen, berichtet Julia Freise. Ein Grasmattenzelt als Unterkunft entstand. Auch könne das Gehalt für einen Erzieher gezahlt werden, der 30 Kinder betreue. Die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren erhalten im Goundamer Kinderzentrum Zugang zu grundlegender und lebenspraktischer Bildung. Außerdem sei der Ort Anlaufstelle in gesundheitlichen und sozialen Fragen. "Dort werden sie auf eine Einschulung oder auch Wiedereinschulung vorbereitet", erzählt Julia Friese stolz. Auch ausgebildet werde, so beispielsweise zum Schweißer oder Tischler, zur Schneiderin oder Seifenherstellerin. "Im Herbst können die ersten Kinder wieder in eine normale Schule integriert werden", freuen sich die Frieses über sichtbare Erfolge. OTZ

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Erdkabel verlegen in Ponitz (19.5.2010)

Derzeit wird in Ponitz das Stromnetz erneuert, in größeren Bereichen der Kerngemeinde werden Niederspannungs-Erdkabel bis 0,4 kV verlegt. Mehrere Masten werden fallen. Zugleich werde die Straßenbeleuchtung erneuert, informierte Bürgermeister Gerd Kühn (parteilos) im OTZ-Gespräch. Die Kosten werden sich auf etwa 70 000 Euro belaufen. Gemeindliche Anteile an den Erdarbeiten sind darin enthalten. Zschöpel wurden Luftkabel und teilweise auch Erdkabel gezogen. Grünberg bleibt von all dem ausgespart. Die Straßenbeleuchtung sei aber beitragspflichtig, macht der Bürgermeister aufmerksam. Notwendig war die Erneuerung der Netzversorgung, da das alte Ortsnetz in Ponitz desolat geworden war. "Indem es erneuert wird, erhöht sich die Versorgungssicherheit in unserer Gemeinde", sagt Kühn. Nun sei der 2. Bauabschnitt vom Gemeindeamt in Richtung Meerane und Crimmitschau auf etwa 2000 Metern an der Reihe, informierte gestern Fachreferent Rolf Reinhardt von der envia Netzservice GmbH (envia NSG) auf OTZ-Anfrage. Demontiert werden 2200 Meter alte Freileitungen. 95 Hausanschlüsse werden erneuert. Im ersten Bauabschnitt waren 1000 Meter Kabel verlegt und 60 neue Hausanschlüsse geschaffen worden. Etwa 2000 Meter Freileitung wurden demontiert. Ein Teil der Freileitungen bleibt allerdings bestehen. Das gesamte Ortsnetz kam somit in die Kur, der Investitionsumfang beläuft sich auf 400 000 Euro. "Es herrscht ein gutes Miteinander mit der Gemeinde", schätzte der Fachreferent ein. Dies zeige sich auch daran, dass die Gemeinde, da sie ja Freileitungen verliert, in die Kabelgräben die Leitungen für ihre Ortsbeleuchtung mit verlegen kann. Die Kosten spielen für das Unternehmen wie für die Gemeinde eine wichtige Rolle. "Wir wägen daher ab, wieviel verkabelt werden muss und wo Freileitungen bestehen bleiben sollten", so Reinhardt. OTZ

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Zu Presseberichten der Zschöpeler Heimatfreunde e.V. siehe www.zschoepeler-heimatfreunde.de/presse.